Japan

(Damit es übersichtlich bleibt verzichte ich in diesem Bericht auf Fotos. Diese könnt ihr euch am Ende der Seite über den Link auf flickr ansehen. Stattdessen gibt es ebenfalls am Ende ein Video.)

 

Teil 1 - Tokyo

Im Februar 2016 entschied meine Schwester, unserer anderen Schwester die lang ersehnte Reise nach Japan zum Geburtstag zu schenken. Ich packte die Gelegenheit beim Schopf und hing mich einfach mal dran. Einen Termin zu finden, zu dem wir alle drei Zeit hatten, war gar nicht so einfach, deswegen wurde das Vorhaben auf März 2017 verschoben. War mir Recht, so hatte ich genügend Zeit, ein wenig Geld für die Reise anzusparen. Im Dezember fingen wir dann mit der Planung an und buchten zuerst mal die Flüge mit Air China ab Düsseldorf nach Tokyo mit kleinem Stopover in Peking. Anschließend überlegten wir uns, in welche Städte wir fahren möchten und schrieben uns eine grobe Planung auf, was wir alles sehen möchten. Wir entschieden uns, dass der Trip in Tokyo starten und auch wieder enden sollte. Als Zwischenstationen kamen dann noch Kyoto und Hiroshima hinzu. Als nächstes kauften wir für uns alle den Japan Rail Pass, den ich nur empfehlen kann. Zwar relativ teuer, aber man kann in wirklich kurzer Zeit sehr schnell und einfach durchs ganze Land reisen. Als auch das abgeschlossen war, buchten wir unsere Unterkünfte. Für die ersten Tage in Tokyo und für Hiroshima buchten wir ein Hotel und ein Hostel über Booking.com und für Kyoto und die letzten Tage in Tokyo jeweils ein Apartment über AirBnB.

 

Am Abend vor der Abreise wurde die Aufregung dann schon riesig, ist Japan ja doch schon was ganz anderes als Madrid, London oder Marrakesch. So klingelte der Wecker um 5:30, da der Zug nach Düsseldorf schon um kurz vor sieben starten sollte. Nach einer entspannten und unspektakulären Zugfahrt und einer Stunde Wartezeit in Düsseldorf hob unser Flieger dann ab in Richtung China. Ziemlich ätzend so'n Langstreckenflug, wenn man nur Chinesisches Gedöns im Bildschirm vor sich wiederfindet. Denn auf Flügen von Air China ist das benutzen von Handys und anderen elektronischen Geräten verboten, wofür ich bis heute keinen nachvollziehbaren Grund finden konnte. Auch das Essen im Flugzeug war eher gewöhnungsbedürftig, allerdings war der Service in meinen Augen mehr als angemessen. Da ich ja im Flugzeug so meine Probleme mit dem schlafen hatte, durfte ich die knapp 10 Stunden wach verbringen. Hab ich mir deutlich schlimmer vorgestellt, 10 Stunden rumzusitzen, die Zeit verging aber dann doch recht fix. In Peking angekommen hatten wir etwas mehr als sechs Stunden Aufenthalt. Eigentlich hatten wir hier geplant, die Zeit konstruktiv zu nutzen, was dank der unfähigen Flughafenmitarbeiter zunichte gemacht wurde. Wir wurden so lange von Schalter zu Schalter geschickt, bis die Zeit schon so weit vergangen war, dass sich ein Auschecken aus dem Flughafen nicht mehr gelohnt hätte. Nach zwei Passkontrollen standen wir dann endlich...vor einer Passkontrolle. Kein Witz, ich weiß nicht, wie wir uns so verarschen lassen konnten. Als mein persönliches Highlight kam dann noch die Sicherheitskontrolle hinzu. Da ich meine Spiegelreflex, meine GoPro, meinen Laptop und alles was so dazu gehört, nicht in den Koffer packen wollte, nahm ich meinen Handgepäckrucksack quasi als Techniktasche. Alles war möglichst gut sortiert in den verschiedenen Taschen verstaut. Bei den Kontrollen durfte ich dann den kompletten Rucksack leeren, weil alles an technischen Gegenständen ausgepackt durch das Röntgengerät fahren sollte. Meine Begeisterung war natürlich riesig. Die nächste halbe Stunde verbrachte ich dann damit, meine Tasche wieder einzuräumen. Was sind mir die Chinesen doch immer wieder sympathisch. Als die drei Stunden, die noch übrig waren, auch herumbekommen waren stand dann der Flug in Richtung Tokyo an. Mittlerweile war ich so müde, dass sogar ich immer wieder während des Fluges einschlief und dann unsanft von den Turbulenzen geweckt wurde. Zum Amusement meiner beiden weiblichen Begleitungen. Die angekündigten „Strong Turbulences“ bewahrheiteten sich glücklicherweise nicht und so setzten wir dann mehr als pünktlich auf der Landebahn des Haneda Airports in Tokyo auf und das Abenteuer konnte beginnen.

 

Da meine Schwester von einer japanischen Freundin eingeladen wurde, die erste Nacht in Tokyo im Hotel zu verbringen, in welchem sie arbeitete, machten wir uns als aller erstes auf den Weg zur Zentralen Train Station, der Tokyo Station. Das „Hotel Ryumeikan“ lag in Sichtweite ca. fünf Gehminuten von der Tokyo Station entfernt. Das Hotel ist sicherlich eines der hochpreisigeren der Gegend, so fühlten wir uns dann auch behandelt. Glücklicherweise spricht meine Schwester relativ gut Japanisch, das sollte uns die gesamte Reise über immer mal wieder das Leben vereinfachen. Das Zimmer hatte einen super Blick auf die anliegende Straße, wo reger Verkehr herrschte. Nachdem wir uns kurz ausruhten und ich mich dringend meiner durchgeschwitzten Reiseklamotten entledigen musste, holte uns die Freundin meiner Schwester nach ihrem Feierabend ab, um gemeinsam Essen zu gehen. Sie führte uns dann wieder in die Tokyo Station, die viel mehr ein riesiges Einkaufszentrum mit Bahnanschluss ist. Über mehrere Etagen erstreckt sich ein riesiges Labyrinth aus Fressmeilen, Souvenirläden und anderen Geschäften und irgendwann steht man dann plötzlich vor den Bahnsteigen. Wenn man Glück hat. Oder Pech, je nachdem wo man hin möchte. Was sofort auffiel, für uns Europäer sehr ungewohnt: In Japan ist es üblich sich vor beliebten und gut besuchten Restaurants anzustellen. Aus diesem Grund sind oft entweder Stühle oder andere Sitzgelegenheiten vor den Eingängen platziert, oder bei den großen Restaurants sogar Absperrungen, die die langen Schlangen lenken sollen. Vor unserem Restaurant, dem TsuruTonTan, einem Udon-Restaurant, standen glücklicherweise nur zwei Stühle, welche zwar besetzt waren, aber durch das rege Treiben waren wir schon nach etwa 10 Minuten auf unseren Plätzen. Dank unserer persönlichen Dolmetscherin war die Auswahl der Mahlzeit nicht allzu schwer. Schwieriger stellte sich hinterher das Handling der Essstäbchen dar. Zumindest für einen Laien wie mich. Des öfteren glitschten mir die Udon zwischen den Stäbchen weg. Als wir alle gut gesättigt waren, traten wir den Weg zurück in Richtung Hotel an und fielen ob des Reisestresses ziemlich erledigt in unsere Betten.

 

 

Am darauffolgenden Tag stand dann der Hotelwechsel an. In der Tokyo Station wurde dann aber erst mal der Hunger gestillt. In der „Beer Hall“ gab es Pancakes und Fish&Chips. Typisch Japanisch eben. Aus dem zentral gelegenen „Hotel Ryumeikan“ ging es nun in den Stadtteil Adachi in das „Emblem Hostel Nishiarai“. Die nahegelegene Nishiarai Station liegt leider außerhalb der Bereiche, die mit dem JR Pass abgedeckt sind. Deshalb mussten wir auf den Hin- und Rückwegen im Labyrinth des Bahnhofs Kita-Senju umsteigen und ein neues Ticket für die fünf Stationen bis Nishiarai ziehen. Etwas nervig, ließ sich nun aber leider nicht ändern. Also als kleiner Tipp: Versucht euch immer möglichst in Reichweite dieser JR befahrenen Bereiche eine Unterkunft zu suchen. Das Hostel war sowohl von außen als auch von innen wirklich schick eingerichtet. Nach dem sehr freundlichen und zuvorkommenden Check-In bezogen wir unsere Zimmer und statteten dann erst einmal dem nahegelegenen Supermarkt Aeon einen Besuch ab, um uns mit dem Nötigsten einzudecken. Wirklich immer wieder ein Erlebnis für sich, in Japan einkaufen zu gehen. Auf dem Rückweg ins Hostelzimmer trafen wir dann noch auf einen eher komisch wirkenden Australier. Australier als solche sind mir sowieso schon suspekt und nun auch noch in einem Hostel in Japan auf einen zu treffen, das machte die ganze Sache nicht weniger unangenehm. Unser zweites Aufeinandertreffen gestaltete sich dann um einiges amüsanter, dazu aber später mehr. Unser Hostelzimmer war eigentlich typisch Japan. Klein, eng und jeder Winkel des Raumes wird für irgendetwas genutzt. Wir hatten ein Doppelbett mit einem kleinen ausziehbaren Futon darunter. Das Ausbreiten eines Koffers wäre hier schon ein Problem gewesen, wir waren aber zu dritt, was die Angelegenheit eigentlich unmöglich machte. Der Abend wurde dann bei allerhand einheimischem Süßkram und verrückten TV-Shows verbracht. 

 

Beim Frühstück am nächsten Morgen trafen wir dann wieder auf Dev, unserer Fahrstuhlbegegnung vom Vortag. Dieser hatte wohl mit seinem Kompagnon Sam aus dem englischen Brighton die letzte Nacht zum Tag gemacht. Sichtbar angeschlagen führte dieser Umstand zu einem sehr unterhaltsamen Frühstück. Das Frühstück im Hostel bestand übrigens aus Kaffee, Tee, Milch, Cornflakes, Toast, zwei verschiedene Sorten Marmelade, salziger Butter und...einer großen Schüssel Kartoffelsalat. Macht man wohl so in Japan. Als bei unseren neuen Freunden auch das letzte Heineken leer war, hieß es erst einmal Abschied nehmen. Für uns ging es jetzt zur Station, denn es wartete das Gamerparadies „Akihabara“, welches daher auch „The electric town“ genannt wird, auf uns. „Akihabara“ ist einer von zwei Bahnhöfen im Stadtteil „Kanda“ und das Herz des japanischen Elektronikhandels. Wenn man aus dem Bahnhof kommt steht man quasi direkt vor der achtstöckigen „Sega World“. Der absolute Spieletempel und sicherlich auch eine absolute Geldmaschine. Acht Stöcke voller Spielautomaten. Und bei jedem ist die Lautstärke voll aufgedreht. Auch wenn es Spaß macht, sich darin etwas umzusehen und sein Glück an den Automaten zu versuchen, man ist trotzdem wieder heilfroh draußen zu sein. Von den „Pachinko“-Spielhallen ganz zu schweigen. Der gemeine Japaner trifft sich allerdings nach der Arbeit hier um zu entspannen. Nunja, jedem das seine. Für uns war das nichts. Und so bewegten wir uns weiter durch das unendliche Manga- und Animeparadies. Nachdem der Hunger gestillt wurde, folgte der obligatorische Besuch eines japanischen Katzencafés. Hier kann man im Vorraum Getränke aus dem Automaten erwerben und später dann mit den Katzen in den Haupträumen spielen. Allerdings sind diese durch die vielen täglichen Besucher schon derartig desinteressiert, dass sich ein Besuch hier kaum lohnt. Den Rest des Tages verbrachten wir in den vielen Manga- und Animeläden, die Akihabaras Straßen säumen, bevor wir völlig erledigt ins Bett fielen.

Der Folgetag wurde dann bei einem entspannten Frühstück im Hostel begonnen. Dieses Mal leider ohne australisch-englisches Unterhaltungsprogramm. Anschließend ging es mit der Bahn in den Stadtbezirk „Shibuya“, wo sich neben der bekannten „Shibuya-Kreuzung“ und der Statue des Hundes „Hachiko“ auch zahlreiche Shoppingmöglichkeiten befinden. „Shibuya“ befindet sich südwestlich des Zentrums und ist auf der ganzen Welt bekannt für seine große Kreuzung. In Spitzenzeiten überqueren diese Kreuzung bei jeder Grünphase bis zu 15.000(!!) Menschen. Direkt vor dem Bahnhof von „Shibuya“ befindet sich auch die Statue des japanischen Hundes „Hachiko“. „Hachiko“, ein japanischer Akita-Hund, lebte Anfang der 1920er Jahre mit seinem Herrchen in „Shibuya“. Er wurde zum Inbegriff der Treue, weil er sein Herrchen jeden Tag am Bahnhof abholte. Auch nach dessen Tod kam „Hachiko“ über zehn Jahre jeden Tag zum Bahnhof. Nach der Veröffentlichung eines Zeitungsartikels wurde der Hund in ganz Japan bekannt und bekam 1934 eine Bronzestatue. Diese steht bis heute vorm Bahnhof und gilt in Japan als Inbegriff der Treue – und als Treffpunkt in Shibuya.

Nachdem wir die zahlreichen Shoppingmöglichkeiten der Hauptstraße „Center-gai“ ausgekundschaftet hatten, ging es für uns ins nächste Shoppingparadies nach „Harajuku“. „Harajuku“ gehört zu „Shibuya“ und ist eines der wichtigsten Modezentren Japans. Neben der langen Straße mit jeder Menge Boutiquen, Essensständen und anderen Möglichkeiten, sein Geld los zu werden, befindet sich hinter dem Bahnhof auch der „Yoyogi-Park“. Zufrieden, ausgelaugt und um einige „Yen“ erleichtert, machten wir uns anschließend auf den Heimweg. Auf dem Heimweg buchten wir uns mit unseren JR-Pässen für den nächsten Tag in den „Shinkansen“ nach Kyoto ein. Zwingend notwendig ist das eigentlich nicht, allerdings kann es bei hoher Auslastung auch mal recht eng werden, daher bevorzugten wir es, uns Plätze zu reservieren. Kostete uns mit dem JR-Pass auch nichts.

Teil 2 - Kyoto & Osaka

 Am Donnerstag Vormittag brachte uns also der Shinkansen in die ehemalige Hauptstadt Kyoto. Für die etwa 400km brauchte der Schnellzug ganze 2,5 Stunden. Das ging fix. Trotz der ca.1,5 Millionen Einwohner ist Kyoto deutlich ruhiger und vor allem deutlich traditioneller als Tokyo. Auch deswegen ist Kyoto als „Historisches Kyoto“ ein UNESCO-Welterbe.

Nach Ankunft am Bahnhof nahmen wir den Bus zu unserem über AirBnB gebuchten Apartment. Hier überraschten wir die beiden Eigentümer, die noch dabei waren, das Apartment zu säubern und sich dafür typisch japanisch einige Male entschuldigten. Dies bot sich allerdings an, um noch einige nützliche Tipps für den Aufenthalt zu ergattern. Im anliegenden FamilyMart deckten wir uns danach noch mit Proviant für den Abend und das Frühstück ein. Dann wurde der Tag auch schon mit einem leckeren Essen im anliegenden Restaurant ausklingen gelassen.

 

Mit einem leckeren Selfmade Frühstück wurde der Folgetag angegangen. Einen wirklichen Plan hatten wir für heute nicht. Ich bin ja bekanntermaßen nicht der Typ, der seine Reisen komplett durchplant. Mir reicht ein solides Gerüst. Da unser Apartment nicht an Straßenbahn und U-Bahn angebunden war und die unflexiblen Busfahrten für uns keine Alternative darstellte, liefen wir einfach mal los. Erstes Ziel war der „Sento-Palast“ im Kaiserlichen Park. Dieser war bis 1872 Wohnsitz des Kaisers und dient heute als Unterkunft für Gäste des Kaisers oder hohe ausländische Gäste. Umgeben ist dieser von Gärten, Wäldern und Gewässern. Das ganze ergibt einen beeindruckend schönen Park und sogar die eine oder andere Kirschblüte ließ sich blicken. Zu Fuß traten wir von hier aus den Weg zu einem der wohl bekanntesten Tempel Japans, dem „Kinkaku-Ji“.

Die Reliquienhalle des Tempels ist vollständig mit Blattgold überzogen, daher bedeutet der Name „Kinkaku-Ji“ auch so viel wie „goldener Pavillon“. Verständlicherweise eine der größten Touristenattraktionen der Stadt und wirklich unfassbar schön wenn man davor steht. Der Tempel ist in einen Park eingebettet, der durch die Bekanntheit des goldenen Pavillons den Namen „Kinkaku-ji“ trägt. Nach einem Rundgang durch die Parkanlagen und die anliegenden kleinen Schreine wurde es auch schon ziemlich schnell dunkel. Deshalb beschlossen wir, einen Teil des Rückweges mit dem Bus hinter uns zu bringen. Auch wenn wir tagsüber bisher immer Glück mit dem Wetter hatten und uns die Sonne im japanischen Frühling des öfteren ihr lächeln zeigte, wurde es Nachts doch immer relativ schnell ziemlich kalt. Auch deswegen waren wir froh, als wir wieder im Apartment waren und unsere Füße hochlegen konnten.

 

Mit einem Instant-Kaffee und dem üblichen Toast gepaart mit dem schönen Ausblick aus dem Apartment über einen Teil der Stadt bis zu den Bergen ließ der Samstagmorgen sich ganz entspannt angehen. Übrigens ließ sich von unserem Balkon aus auch das „Kanji Dai“ deutlich in den Bergen erkennen. Ein „Kanji“ ist ein japanisches Schriftzeichen, das „Kanji Dai“ ist das Schriftzeichen des Feuers. Dieses ist in Übergröße auf einem der Berge um Kyoto errichtet. Das „Kanji“ wird zu Feierlichkeiten des japanischen Feiertages „O-Bon“ zum brennen gebracht, damit es Abends in der ganzen Stadt zu sehen ist. Heute stand der Besuch des Affenberges „Iwatayama“ und des Bambuswaldes, welche beide im Stadtteil „Arashiyama“ zu finden sind, auf dem Programm. Praktischerweise liegen diese beiden Touristenattraktionen in unmittelbarer Nähe zueinander. Weil der heutige Tag einige Anstrengungen versprach und es doch schon ein gutes Stück zu marschieren gewesen wäre, wählten wir heute den Bus für den Hinweg. In „Arashiyama“ angekommen empfing uns direkt eine belebte Straße voller Touristen. Unser Weg führte uns zuerst in den Bambuswald. Dieser ist nicht all zu groß und deshalb schnell durchquert, ein Besuch lohnt sich aber dennoch. Trotz der überschaubaren Größe versammelten sich wenige Touristen hier und wir hatten alle Zeit der Welt und vor allem genug Platz um alles in Ruhe zu bestaunen. Von hier aus bestiegen wir den Berg, auf dem sich der Affenpark befindet. Der Aufstieg dauert etwa eine halbe Stunde, ist also kein Katzensprung. Auf dem Areal leben etwa 170 japanische Makaken. Diese leben tatsächlich in freier Wildbahn und sind durch die Touristenattraktion an Menschen gewöhnt. Einige wenige Regeln gibt es, die man beachten sollte, dann gehen die Affen einem auch aus dem Weg. Das Anfassen der Affen ist sowieso verboten. In dem kleinen Gebäude kann man sich selbst (natürlich aus einem Automaten) Getränke kaufen oder Futter für die Affen erwerben. Da diese bei der Fütterung auch durchaus mal aggressiver werden können, ist das Füttern selbst nur aus dem Gebäude heraus erlaubt. Der Bambuswald kostete übrigens keinen Eintritt, für den Affenpark darf man lediglich 550Yen bezahlen, was umgerechnet etwa 4,20€ sind. Das ist völlig in Ordnung meiner Meinung nach. Das ganze Prozedere mit Auf- und Abstieg sowie An- und Abfahrt verschlang dann einen Großteil des Tages. Da es am nächsten Tag allerdings nach Osaka gehen sollte, mussten wir ein Wahrzeichen allerdings noch mitnehmen. Der Zug brachte uns in den Stadtbezirk „Fushimi“, wo sich der berühmte „Fushimi Inari-Taisha“ befindet. Besonders bekannt ist dieser Ort für seine vielen scharlachroten Holztore, die „Torii“. Tausende „Torii“, die allesamt Spenden von Privatpersonen und Unternehmen sind, säumen den Weg auf den Hügel. Natürlich war auch hier wieder jede Menge los. Auch viele japanische Touristen und Einheimische waren hier zu sehen. Ein Besuch hier ist für jeden, der nach Japan kommt, ein absolutes Muss. Am Abend statteten wir dann noch „Gion“, einem für seine „Geishas“ bekannten Viertel Kyotos, einen Besuch an. Der Begriff sowie der Beruf der „Geisha“ ist einigen sicher durch den gleichnamigen Film bekannt. „Geishas“ sind traditionelle japanische Unterhaltungskünstlerinnen und im stetig moderner werdenden Japan leider nur noch selten zu sehen. In den Teehäusern und Restaurants der „Hanamikoji“ Straße kann man mit etwas Glück noch eine von ihnen zu Gesicht bekommen. Wir kehrten heute nicht mehr irgendwo ein, generell war die Straße ziemlich leergefegt. Unser Weg führte uns anschließend nur noch zurück ins Apartment. Die Füße waren taub, der Rücken schmerzte und nebenbei meldete sich auch der Magen.

 

 

Sonntagmorgen, der Tag auf den ich mich am meisten freute. Heute ging es schon früh am Morgen mit der Bahn in die Hafenstadt Osaka. Neben Sightseeing stand heute Fußball auf dem Programm. Um halb 10 kamen wir mit japanischer Pünktlichkeit am Bahnhof an. Osaka ist mit seinen 2,7 Millionen Einwohnern die drittgrößte Stadt des Inselstaates und ist zudem als die „Küche-Japans“ bekannt. Nebenbei ist Osaka auch noch Partnerstadt von Hamburg. Hier ist wieder deutlich mehr Action auf den Straßen als in Kyoto und man wird im Zentrum direkt mit allerhand Leuchtreklame und Werbung bombardiert. Hier gibt es auch wieder alles Mögliche an Spielhallen und Shoppingmöglichkeiten. Erwähnenswert ist hierbei noch die Stadthalle, welche in einem für japanische Verhältnisse durchaus untypischen Stil daher kommt. Für einen Besuch der „Osaka-jo“, der Burg von Osaka, hatten wir leider keine Zeit mehr. Einer von vielen Gründen, um definitiv nochmal zurück zu kommen. Gegen Nachmittag ging es dann mit dem Zug in die Stadt „Suita“, welche zur Präfektur Osaka gehört und Heimat des Fußballvereins Gamba Osaka ist. Vom Bahnhof „Yamada“ folgte ein etwas längerer Fußmarsch zum „Suita City Football Stadium“. Das erst im Frühjahr 2016 eröffnete Stadion bietet Platz für ca. 40.000 Zuschauer und beim Bau wurde auch auf Ökologie und Energieeffizienz geachtet. Die Hälfte des aufgefangenen Regenwassers wird beispielsweise für die Stadiontoiletten verwendet. Außerdem ist es das erste Stadion in Japan welches mit einer Flutlichtanlage, die mit stromsparender LED-Technik ausgestattet ist. Der heutige Gegner von Gamba Osaka kam aus Tokyo und trägt den Namen „Urawa Red Diamonds“. Das heißt, heute ist nicht nur sportlich für einen Leckerbissen gesorgt, sondern auch ein voller Gästeblock durfte erwartet werden. Die Tickets hatte ich zuvor online reserviert und vor dem Spiel am Stadion nach kurzen Verständigungsproblemen abgeholt. Auffallend waren hier die Raucherzonen vor dem Stadion. Diese sind mit blauen Absperrungen eingezäunt und vom Innenraum aus zu erreichen. Da das Rauchen im Stadion verboten ist (und in Japan in der Öffentlichkeit sowieso geächtet), müssen Raucher das Stadion verlassen und in die abgesperrten Raucherzonen gehen. Bei betreten des Stadions dann ein erfreuliches Bild. Der Gästeblock war gut gefüllt und fieberte schon mit einigen Gesängen dem Anstoß entgegen. Unser Platz war in der Ecke neben der „Curva Sud“. Die aktive Fanszene von Gamba erstreckt sich über Ober- und Unterrang und ist mit mehreren Vorsängern aktiv. Auch hier war schon vor dem Spielbeginn mächtig Stimmung. Große Intros gab es auf beiden Seiten keine zu sehen. Im Gästeblock, der im Unterrang der Nordtribüne angesiedelt ist, legte man viel Wert auf den Einsatz von großen Schwenkfahnen. Diese waren nahezu das gesamte Spiel über aktiv und auch sonst war der Block fast pausenlos in Bewegung. Akustisch zu vernehmen waren die Jungs und Mädels allerdings auf der anderen Seite nicht. Dies lag wohl auch daran, dass auf Heimseite ebenso reger Betrieb herrschte. Hier gab es zwar ab und zu mal eine Pause, allerdings motivierten sich die beiden Ränge immer wieder gegenseitig. Das Liedgut bestand fast ausschließlich aus bekannten europäischen Melodien. Neben verschieden großen Schwenkfahnen wurden hierbei auch immer öfter die Schals und Hände als optisches Stilmittel eingesetzt. Leider ließ sich nur ein oder zwei Mal das ganze Stadion dazu motivieren in die Gesänge mit einzustimmen. Das Spiel war relativ unspektakulär und ausgeglichen. Gamba ging in der ersten Halbzeit in Führung und fing sich durch einen Elfmeter in der Nachspielzeit noch den gerechten Ausgleich ein. Positiv anzumerken ist, dass im Stadion nicht nur Bierverkäufer rumlaufen, sondern jeder Sitz auch noch einen Becherhalter hat. Praktisch für den neutralen Zuschauer. Nach dem Spiel beobachteten wir noch beide Kurven, wie sie ihre Mannschaften abfeierten und machten uns dann auf den Heimweg. Nach diesem langen Tag schlichen wir uns dann in einen der Shuttlebusse, zu denen uns auf dem Hinweg mit den JR-Pässen der Zugang verwehrt blieb. Bei den Menschenmassen, die nun hier alle Richtung Bahnhof gebracht werden wollten, fiel das aber nicht auf. Am späten Abend lagen wir dann auch endlich wieder in unseren Betten in Kyoto. Ich schlief sofort ein, worüber ich recht froh war, denn am nächsten Morgen mussten wir uns von Kyoto verabschieden und nahmen den Shinkansen in das geschichtsträchtige Hiroshima.

Teil 3 - Hiroshima & Tokyo

 Ein großer Teil der Reise lag bereits hinter uns und heute führte uns unser Weg in die südwestlich gelegene Millionenstadt Hiroshima. Eine Stadt, die auf der ganzen Welt bekannt ist und das nicht wegen ihrer Größe oder besonderen Schönheit, sondern durch die traurige Vergangenheit. Zum Ende des zweiten Weltkrieges war Hiroshima das erste von zwei Zielen der ersten Verwendungen von Atomwaffen in einem Krieg. Am 6. August 1945 legte die von den US-amerikanischen Truppen abgeworfene „Little Boy“ genannte Atombombe große Teile der Stadt in Schutt und Asche. Drei Tage später wurde auch die weiter westlich von Hiroshima befindliche Stadt Nagasaki von einer Atombombe getroffen, was den japanischen Kaiser „Hirohito“ kurze Zeit später zur Kapitulation drängte, womit der zweite Weltkrieg auch in Asien beendet war. Bei diesen beiden „Anschlägen“ kamen hunderttausende Menschen ums Leben. Passend hierzu empfing uns Hiroshima mit grauen Wolken und Nieselregen. Der Bahnhof ist zentral gelegen und von hier aus waren es nur einige Minuten Fußmarsch zum „Court Hotel“, welches uns die nächsten 1,5 Tage beheimatete. Der Regen verzog sich zwar, die Aussichten für den nächsten Tag waren allerdings deutlich schlechter, weswegen wir uns dazu entschieden, heute noch schnell den berühmten „Shukkei-en“, einen japanischen „Wandelgarten“ zu besuchen. Dieser Garten ist ca. 40000 m² groß und beinhaltet einen großen Teich, mehrere Brücken und viele schöne, kleine Landschaften. Sogar einzelne Schildkröten konnte man neben den vielen Koi-Karpfen im Wasser entdecken. 1620 wurde der Garten erstmals errichtet, 1945 durch den Feuersturm des Atomangriffes vollständig zerstört und erst 1951 für die Öffentlichkeit wiedereröffnet. Ebenfalls zu finden ist hier ein Ginkgo-Baum, der als einziger den Feuersturm überlebte und bis heute im Garten zu finden ist. Von hier aus ist es nur ein Katzensprung zur „Hiroshima-jo“. Der aufmerksame Leser wird nun wissen, dass es sich hierbei um die Burg von Hiroshima handelt. Auch diese wurde 1945 vollständig zerstört, 1958 nachgebaut und dient heute als Museum. Der Eintritt beträgt 370Yen, also 2,85€ und damit völlig in Ordnung. Wie die meisten Museen in Japan ist auch dieses sehr zu empfehlen. Zudem hat man vom obersten Stockwerk der Burg einen schönen Ausblick über die Parkanlagen mit der Großstadt im Hintergrund. Da es schon dunkel wurde, zog es uns von hier aus nur noch in ein Restaurant, bevor wir uns mit einigen Süßigkeiten wieder in das Hotelzimmer verzogen.

 

Tag Zwei in Hiroshima begann mit dunklen Wolken und Regenschauern. Wie angesprochen hatten wir uns genau darauf auch eingestellt und uns für heute den Besuch im Friedensmuseum vorgenommen. Vom Hotel aus führte uns unser Weg durch den Regen zuerst zum Friedensdenkmal. Dieses dürfte das wohl bekannteste Gebäude der Stadt sein. Das 1915 errichtete Gebäude diente lange Jahre als Produktausstellungshalle. Auch dieses Gebäude wurde 1945 zerstört, allerdings war dies eines der wenigen Gebäude, welches nicht komplett zerstört wurde. Bekannt ist das Gebäude auch für die Kuppel auf dem Dach, welche auch heute noch zu sehen ist. Seit 1996 zählt das Friedensdenkmal als „Symbol der Hoffnung auf Weltfrieden“ zum UNESCO Weltkulturerbe. Von hier aus überquert man die „Aioi-Brücke“, welche damals als Zielpunkt des Atomangriffes diente. Auf der anderen Uferseite befindet sich der Friedenspark von Hiroshima. Dieser befindet sich auf einer Art Halbinsel zwischen dem „Otsu-Fluss“ und dem „Motoyasu-Fluss“. In diesem Park befinden sich neben der Flamme des Friedens auch die Friedensglocke, die Nationale Friedensgedenkhalle für die Atombombenopfer und das Kinder-Friedensmonument. Dieses Monument ist Sadako Sasaki gewidmet, einer japanischen Schülerin, die 1955 im Alter von 12 Jahren an den Spätfolgen des Atomangriffes starb. Weltweite Bekanntheit erlangte sie durch das Falten von hunderten Origami-Kranichen, auch „Orizuru“ genannt. 3100 Schulen aus aller Welt beteiligten sich an dieser neun Meter hohen Bronzestatue. Neben zahlreichen weiteren Monumenten und Statuen findet man am Ende des Parks auch das Friedensmuseum. Der Eintritt ist mit 200Yen (ca. 1,50€) wirklich mehr als günstig. Teilweise wurde es hier ziemlich eng, da auch einige Schulklassen im Gebäude unterwegs waren. Japanische Museen stehen für Qualität und so kann ich auch dieses Museum nur wärmstens empfehlen. Allgemein kann ich es nur jedem empfehlen, Hiroshima einen Besuch abzustatten. Zumindest jedem, der vor hat, nach Japan zu fliegen. Das Museum verschlang einige Stunden, sodass wir erst am späten Nachmittag den Weg von hier in das moderne Zentrum von Hiroshima antraten. Die Straßen hier säumten schon einige früh-blühende Kirschblüten, was ein schönes, frühlingshaftes Bild ergab. Auch die Sonne zeigte sich nun, was den Spaziergang deutlich angenehmer gestaltete. Ein ausgiebiges Abendessen und der Weg zurück ins Hotel ließen mich dann Abends mal wieder hervorragend einschlafen. Am nächsten Morgen stand ja schon der letzte Teil der Reise an, da es für uns schon wieder nach Tokyo zurückging.

 

Um kurz nach neun am Morgen stand die Zugfahrt zurück nach Tokyo an. Kurz vor Tokyo konnten wir hier auch einen guten Blick auf den Fuji, dem mit 3776 Metern Höhe höchsten Berg Japans erhaschen. Für die knapp 700km brauchte der „Shinkansen“ vier Stunden und schon standen wir wieder an der „Tokyo Station“. Von hier aus führte uns der Weg zu unserer letzten Unterkunft in den Bezirk „Minato-ku“. Einige hundert Meter vom „Tokyo Tower„ entfernt hatten wir hier ein Apartment über AirBnB gebucht. Nach einem kurzen Besuch im Supermarkt nebenan legten wir erst mal die Füße im Apartment hoch. Danach führte uns der Weg direkt zum anliegenden „Tokyo Tower“. Der 332 Meter hohe Fernsehturm wurde 1958 nach dem Vorbild des Eiffelturms errichtet und ist seither eines der Wahrzeichen Tokyos. Leider war die höchste Aussichtsplattform auf 250 Metern Höhe wegen Renovierungsarbeiten gesperrt, deshalb ging es für uns „nur“ auf 150 Meter. Der Eintritt lag bei 900Yen (ca. 7€) und auch von hier hat man einen wunderbaren Blick auf die Stadt. Bei besten Bedingungen kann man von hier aus auch den Fuji sehen. Im Tower befinden sich auch einige Souvenirläden, wo natürlich auch Animefans wieder voll auf ihre Kosten kommen. Einen langen Spaziergang und ein leckeres Abendessen später war ich auch schon wieder im Land der Träume angekommen.

 

Die Reise neigte sich dem Ende zu und die Tage wurden kürzer. Nach dem Ausschlafen und einem ausgiebigen Frühstück führte uns unser Weg nach „Odaiba“. „Odaiba“ ist eine künstlich angelegte Insel vor Tokyo, die als Einkaufs- und Unterhaltungsparadies dient. Hier befindet sich das berühmte Gebäude der Fuji TV Studios, welches auch in verschiedenen Animes zu sehen ist, die „Aqua Town“ Einkaufsstraße und jede Menge weitere Shoppingmöglichkeiten, die wir auskosteten. Mit einigen Talern weniger im Portmonee durfte ich den Tag mit meiner ersten Riesenradfahrt abschließen. Die nächtliche Skyline Tokyos, auf die man von Odaiba einen sehr guten Blick bekommt, lohnt sich definitiv als Fotomotiv.

 

Und schon war er da, der letzte Tag. Das letzte Ziel auf unserem Plan war heute die „Tokyo Dome City“. Der „Tokyo Dome“ ist ein Baseballstadion, wo die „Yomiuri Giants“ ihre Heimspiele austragen. Außerdem finden hier auch immer wieder Konzerte statt. Rund um diesen Komplex herum finden sich Achterbahnen, Wasserbahnen, ein Riesenrad und weitere Attraktionen, die die „Tokyo Dome City“ bilden. Hier verging die Zeit relativ schnell, auf dem Rückweg machten wir noch einen Spaziergang durch die Tokyo Station, die auch beim 25. Aufenthalt immer noch Orte hat, die man zuvor nicht gesehen hat. Einfach ein beeindruckender, riesiger Komplex.

 

 

Tag der Abreise. Nach dem Verlassen des Apartments legten wir unsere Koffer an der Tokyo Station ab. Da wir noch den halben Tag Zeit hatten bis zum Rückflug, wollten wir zum Abschluss noch einmal am Kaiserpalast vorbeischauen. Passend zu unserer Abreise wurde das Wetter langsam schlechter. Der Himmel war grau und es wehte ein frischer Wind über den Platz vor dem Palast. So wirklich nah kommt man an den Palast nicht heran. Das Gelände ist generell nur nach Voranmeldung mit einer Besuchertour zugänglich. Nur am Geburtstag des Kaisers und an Neujahr ist das Gelände frei zugänglich. Die Gebäudekomplexe bleiben dabei dennoch geschlossen. Uns blieb also nur der triste Anblick aus Sicht des Vorplatzes. Eine letzte Mahlzeit in Japan und dann machten wir uns auch schon auf den Weg zum Flughafen. Hinter uns lagen 14 Tage zwischen Katzencafés, buddhistischen und shintoistischen Tempeln, überfüllten U-Bahnen, zeithistorischen Gedenkstätten oder riesigen Konsumtempeln. Und damit ist nicht mal ein Bruchteil der Reise erzählt. Auch in diesem Bericht kommt bei weitem nicht Alles vor, das würde den Rahmen deutlich sprengen. Über Peking und Düsseldorf führt unser Weg also wieder in den Nordwesten der Bundesrepublik, dem immer noch schönsten Flecken auf der Erde. Fazit bleibt: Japan ist ein wunderschönes Land, was einen immer wieder beeindruckt. Eine völlig andere Welt. Man fühlt sich nirgendwo unwohl, alle Menschen empfangen einen mit offenen Armen. Dies wird mit großer Sicherheit nicht das letzte Mal sein, dass ich diese wunderbare Insel und ihre Bewohner besucht habe. Zu entdecken gibt es auf jeden Fall noch jede Menge! Ich freue mich drauf.  

 

Jede Menge Bilder:

https://www.flickr.com/photos/71824687@N07/albums