England & Tschechien

Urlaub im Oktober ist wirklich was Schönes. Es ist nicht mehr drückend warm, die von Sommertouristen überlaufenen Großstädte leeren sich wieder und die neue Saison ist wieder in vollem Gange! Da ich mal wieder so schlau war und eine von zwei Urlaubswochen in die Länderspielpause gelegt habe, entschied ich mich diesmal, nur die erste Woche auf Tour zu gehen. Relativ früh wurde ich darauf aufmerksam, dass in der englischen zweiten Liga schon am Dienstag und Mittwoch gespielt wird, was mir natürlich perfekt in den Plan passte. Flüge nach London bekommt man ja mittlerweile hinterhergeschmissen, den Länderpunkt hatte ich noch nicht und generell - für eine Reise nach Großbritannien bin ich immer zu haben! In der Kombination mit einem günstigen Flug nach Berlin, mit einem Besuch bei Freunden und einem Abstecher in Tschechien, wo ich ja auch noch nicht war, stand der Plan recht fix und unkompliziert. Und kurz danach stand der Oktober auch schon vor der Tür!

Bevor die Sonne am Dienstagmorgen den Himmel erleuchtete, hob der Flieger also ab in Richtung London. Der Stansted Express brachte uns relativ fix zur Liverpool Street Station, von der aus es mit der U-Bahn zum „Dean Court Hotel“ ging. Ich bin zum Glück ja nicht allzu anspruchsvoll, was Unterkünfte angeht. Das Hotel war nämlich die reinste Bruchbude. Eine Rezeption gibt es hier nicht, nur ein kleines Hinterzimmer mit Computer drin, die Bettwäsche steht gestapelt vor den Treppen und versperrt die Hälfte des Ganges, das Fenster im Zimmer wurde nur von einem kleinen verbogenen Holzrahmen einigermaßen geschlossen gehalten und die Gemeinschaftstoilette im Flur hatte keinen funktionstüchtigen Türgriff. Immerhin waren die Betten sauber. Und das ist ja letztlich das Wichtigste. Im Zimmer war außerdem noch ein eigenes Waschbecken, welches auch in einem benutzbaren Zustand war. Also wurden meine Ansprüche zufriedengestellt. Dazu muss man auch sagen, dass man uns netterweise deutlich eher einchecken lassen hat, ohne einen Aufstand zu machen. Da es ja noch nicht einmal Mittagszeit war, gönnten wir uns noch ein wenig Schlaf, bevor es zur kleinen Sightseeingtour ging. Mit der Carnaby Street, dem nahegelegenen Piccadilly Circus, dem Buckingham Palace und dem leider eingepackten Big Ben hatten wir auch rasch alle Tourihotspots durch. Zeit also, etwas in den Magen zu bekommen. Das Tesco half da mit seinem Backshop ganz gut aus. Da wir einen Großteil der Strecke zu Fuß hinlegten, verging auch der Nachmittag recht fix und schon saßen wir in der Bahn nach Brentford. Ziel war der Griffin Park, der Heimat des FC Brentford. Der Griffin Park wurde 1904 eröffnet und bietet heute für 12.763 Menschen platz. Nach der Saison wird dieses kleine Schmuckstück leider abgerissen, deswegen musste ich diesen kleinen Ground unbedingt noch mitnehmen. Gegner war heute Birmingham City, die deutlich mehr Gästeanhang mitbrachten, als ich erwartete. Doch vor dem Spiel musste natürlich noch ein Cider einverleibt werden. Dazu genossen wir die lieblichen Klänge der kleinen Kapelle, die hinter der Tribüne in bayrischer Tracht mit großer Inbrunst Klassiker wie „Hey Baby“ von sich gaben. In Brentford feierte man nämlich anscheinend heute Oktoberfest. Dazu gab es Erdinger Weißbier und Holsten im Angebot. Dass man in England so seine Probleme mit vernünftigen Bieren hat, konnten wir gut beobachten, als die Servicekräfte an den Getränkeausgaben vergeblich versuchten, das Erdinger in Einem in den Plastikbecher zu füllen. Wir übernahmen das dann kurzerhand selbst, um nicht eine halbe Stunde an der Theke warten zu müssen. Die Zeit bis zum Anpfiff konnte dann noch der Champions League-Klassiker Hoffenheim gegen Manchester City auf den Bildschirmen hinter der Tribüne verfolgt werden. Da ist mir die zweite englische Liga ja deutlich lieber. Das Spiel hielt nämlich, was es versprach. Beide Teams spielten auf Sieg und so entwickelte sich ein schnelles, kampfbetontes Spiel, mit einigen Highlights, zwei Toren und einer Roten Karte. Der Spielverlauf löste phasenweise eine Art Hexenkessel im kleinen Griffin Park aus. Da kam echte Fußballatmosphäre auf! 9715 Zuschauer wohnten diesem Spektakel bei und konnten am Ende einigermaßen zufrieden nach Hause gehen. Wir auf jeden Fall. Bus und U-Bahn brachten uns heil zurück zum Hotel, wo wir völlig erschöpft ins Bett fielen.  

Der Wecker riss uns am Mittwochmorgen aus dem dringend benötigten Schlaf. Der Bus nach Nottingham fuhr zwar erst um 12 Uhr, aber auschecken mussten wir leider bis 10 Uhr. So hatten wir zumindest genug Zeit, um uns noch beim Tesco mit Reiseproviant einzudecken und etwas zu frühstücken. Pünktlich um 12 fuhr unser National Express Bus dann von der „Victoria Coach Station“ ab in Richtung Nottingham. Etwa 3,5 Stunden dauerte die Fahrt, alleine 1,5 davon brauchten wir um aus dem Großraum London herauszukommen. Danach ging alles ganz schnell. In Nottingham stand heute das Highlight der Tour an. Nottingham Forest trifft im ehrwürdigen „City Ground“ auf den FC Millwall. Aber erst einmal wollten wir unsere Sachen im gebuchten Hostel ablegen. Außerdem wollten wir uns im „Igloo Backpackers Hostel“ noch einmal frisch machen, da wir von einer Dusche in den Gemeinschaftsduschen des Hotels in London dann doch absahen. Vom Hostel aus machten wir noch einen kleinen Spaziergang und stiegen dann in den Bus in Richtung Stadion. Zwar war bis zum Anstoß noch relativ viel Zeit, allerdings musste ich noch die Karten abholen, was ich vor dem großen Andrang machen wollte. Einen Schmierburger am Stadion gönnten wir uns noch und dann verbrachten wir die restliche Zeit bis zum Spiel im „The Club“ Pub direkt am Stadion. Eine halbe Stunde vor Spielbeginn betraten wir dann das schicke Rund welches schon seit 1898 die Heimat von Nottingham Forest ist. Nach einigen Baumaßnahmen im laufe der Jahre, vor allem im Vorlauf der Europameisterschaft 1996 bietet der City Ground heute 30.576 Zuschauern platz. Heute waren es 25.753 Fußballfreunde die sich versammelten, davon drückten etwa 200 den Gästen die Daumen. Die war zwar ungefähr das, was ich im Vorfeld der Reise erwartet hatte, nach der Überraschung durch die vielen mitgereisten Birminghamfans in Brentford eine kleine Enttäuschung. Nicht verwunderlich, dass man von Gesängen, wenn sie denn ertönten, kaum etwas verstand. Außerdem war die Stimmung auf Heimseite recht gut, was es für die wenigen mitgereisten im Gästeblock nochmal schwerer machte. Die Partie entwickelte sich der Tabelle entsprechend schnell in Richtung Heimsieg für Forest und so stand es zur Pause folgerichtig 1:0. Die zweite Hälfte begann dann mit einem ungewöhnlichen Highlight, denn es wurde plötzlich dunkel im Stadion. Das Flutlicht war weitestgehend ausgefallen und der Schiedsrichter schickte die Mannschaften in die Kabine. Auf den Rängen stieg die Stimmung dennoch, und so wurde die ungewöhnliche Pause humorvoll mit Liedern wie „We nottingham forest, we play in the dark“ überbrückt. Nach 15 Minuten ging das Licht wieder an und die Mannschaften kehrten auf den Platz zurück. Nottingham kam mit Schwung aus der Kabine, erhöhte nach 70 Minuten auf 2:0, um danach das Fußballspielen komplett einzustellen. Nur vier Minuten später gelang den Gästen aus London der Anschlusstreffer und mit etwas Glück und Beihilfe der Gastgeber in der Nachspielzeit sogar noch der Ausgleich. Dies sorgte natürlich für Jubel im Gästeblock welcher sich kurz in ein paar Tumulte mit dem gegenüberliegenden Heimfans übertrug. War also doch nichts mit dem Heimsieg. Direkt danach wurde die Partie beendet und das Stadion leerte sich in Windeseile. Der Frust schien relativ groß zu sein. Wir suchten nach Werlassen des Stadions noch einmal das Pub auf. Leider waren scheinbar nicht mehr viele in der Laune noch ein Bier zu verzehren, weshalb der Laden jetzt ziemlich leer war. Nach zwei Bieren machten wir uns auf den Heimweg und kehrten noch in eines der Pubs in Hostelnähe ein und beendeten so einen gelungenen Tag.  

Donnerstag, der letzte Tag im Vereinigten Königreich. Da es heute wieder nach London gehen sollte und wir noch genug Zeit zwischen Auschecken und der Abfahrt des Busses hatten, nutzten wir die Gelegenheit für einen kleinen Stadtspaziergang und statteten Robin Hood noch einen Besuch ab. Dessen Denkmal steht nämlich vor der Nottingham Castle, die leider aufgrund von Renovierung und Restauration bis 2020 geschlossen ist. Etwas weiter findet man auch das „Ye Olde Trip to Jerusalem“, ein Pub, welches von sich selbst behauptet, das älteste in England zu sein. Das Pub gibt es angeblich bereits seit 1189, was aber nie belegt wurde. Leider hatte es noch nicht geöffnet, machte aber auch von außen einen schicken Eindruck. Von hier aus waren es auch nur noch einige hundert Meter bis zur Bus Station. Auf dem Weg lag praktischerweise noch ein Tesco, der mal wieder das Frühstück bereitstellte. Mit etwas Verspätung fuhr der Bus dann um kurz nach 12 ab zurück in Richtung Hauptstadt. Da unsere Rückflüge schon für den frühen Freitagmorgen angesetzt waren, verzichteten wir auf eine weitere Nacht im Hotel. Aus diesem Grund gaben wir nach Ankunft erst einmal unsere Taschen an der Victoria Station ab. Anschließend suchten wir uns ein Pub, in dem noch einige Biere verköstigt werden konnten, bevor wir in Richtung „Stamford Bridge“ aufbrechen mussten. Heute stand nämlich das letzte Spiel in England an, der FC Chelsea traf in der Europa League auf MOL Vidi FC. Aus „einige Biere“ wurde am Ende noch eine echte Kneipentour, die in einem völlig überfüllten Pub am Stadion ihr Ende fand. Von hier aus ging es direkt ins Stadion. Die Stamford Bridge ist seit 1905 die Heimspielstätte des FC Chelsea und wurde natürlich zwischenzeitlich renoviert und modernisiert. Zuletzt zwischen 1990 und 1998 und seitdem bietet sie 41.629 Plätze für alle fußballbegeisterten Besucher. Und allen Anderen natürlich auch. Der Eingangsbereich ähnelt einer Großraumdisco, die Wände sind schwarz gestrichen, grelle Leuchten an den Decken und laute Musik. Burger statt Pie, chinesisches Bier statt Carling. Hier sieht die Welt ganz anders aus als in den Stadien der zweiten Liga. Versteht mich nicht falsch, Carling ist alles andere als ein vernünftiges Bier. Allerdings deutlich besser, als irgendeine überteuerte Chinaplörre. Es wurde aber noch schlimmer. Als wir kurz vor Spielbeginn auf unseren Plätzen ankamen, saß direkt vor uns schon ein Typ, scheinbar Tourist, der die ersten 15 Minuten des Spiels komplett Live auf Facebook verbrachte und das Spiel durch sein Handy verfolgte. Willkommen im modernen Fußball. Die Stimmung auf Heimseite war dementsprechend schwach. Der Gästeanhang überraschte mich diesmal wieder positiv. Zumindest die Menge hatte ich nicht erwartet, denn sowohl der kleine untere Teil, als auch der Oberrang waren gut gefüllt. Zu hören gab es nur selten etwas, aber wenn dann wurde es schon echt laut. Zum Spiel braucht man nicht viel sagen. Die Gäste aus Ungarn schlugen sich als krasser Außenseiter nicht schlecht, Chelsea war blass und ideenlos, mühte sich letztlich aber zu einem 1:0 Heimsieg. Der Ground ist letztlich abgehakt, was auch das positivste an der ganzen Sache war. Nach dem Spiel machten wir uns direkt auf den Weg zurück zur Victoria Station, um unser Gepäck abzuholen. Leider konnte man die Taschen dort nämlich, statt wie im Internet beschrieben, nicht die ganze Nacht abholen, sondern nur bis 0:00 Uhr. Da wir ziemlich kaputt waren, entschieden wir uns schon relativ früh mit dem Bus zum Flughafen zu fahren und vielleicht noch etwas zu schlafen. Ich verschlief die komplette Busfahrt und ziemlich unruhig noch etwas am Flughafen. Um kurz nach 7 trennten sich dann unsere Wege. Für meine Begleitung ging es nach Hamburg und von dort aus wieder nach Oldenburg. Ich flog zur Zwischenstation nach Berlin. Hier hatte ich mir spontan das „Hotel Panorama am Kurfürstendamm“ gebucht, welches etwa 10 Minuten von der Station Charlottenburg entfernt und direkt am Adenauerplatz liegt. Die eigentlich geplante kleine Tour durch Berlin hatte ich aufgrund meines Schlafmangels zwar schon ad acta gelegt, da ich aber leider erst um 15 Uhr einchecken konnte machte ich noch einen Spaziergang zum Schloss Charlottenburg, wo ich mir die Zeit vertrieb und ein kleines „Picknick“ einlegte. Den Rest des Tages verschlief ich komplett, was auch notwendig war, denn am nächsten Morgen hieß es wieder früh aufstehen.

Samstagmorgen um 5 Uhr klingelte der Wecker, eine Stunde später stand ich schon wieder am Hauptbahnhof. Heutiges Ziel ist Aue im Erzgebirge, wo Holstein Kiel gastierte. Freunde aus Kiel sammelten mich auf dem Weg ein um dann gemeinsam nach Aue zu fahren. Das Erzgebirgsstadion ist seit dem Umbau zwischen 2015 und 2018 leider eine relativ neutrale, moderne Schüssel. 16.485 Plätze bietet das Stadion seitdem, von denen heute 7.500 belegt waren. Der Gästeblock war mit ca. 300 Kielern bei der Anstoßzeit von 13 Uhr und ca. 600 Kilometern Entfernung relativ gut besucht. Wirklich gute Stimmung kam auf beiden Seiten leider nicht auf, was sowohl am relativ langweiligen Spiel, als auch an den unerwartet warmen Temperaturen gelegen hat. Holstein hatte zunächst Probleme, ins Spiel zu finden, Aue wirkte zu beginn etwas bissiger und hatte auch zwei gute Chancen in Führung zu gehen. Danach kamen die Kieler besser ins Spiel und übernahmen das Geschehen, ohne dabei zu zwingenden Chancen zu kommen. Eigentlich eine typische Nullnummer, doch kurz vor der Pause gingen die Gäste mit ihrem ersten Torschuss in Führung. Bis 20 Minuten vor Schluss konnten die Störche das 1:0 halten, dann glich der drei Minuten zuvor eingewechselte Iyoha für die Sachsen aus. Und als wäre das nicht schon genug gewesen traf in der Nachspielzeit auch noch der wiederum fünf Minuten vorher eingewechselte Nazarov zum 2:1 Heimsieg für Aue. Ein 1:1 wäre wohl für beide Seiten in Ordnung gewesen, letztlich muss man sich bei Holstein aber vorwerfen lassen, zu schlampig mit der Führung umgegangen zu sein. Der Besuch in Aue hat sich dennoch gelohnt, alleine für den Nudeltopf, den es im Gästeblock gibt. Nach dem Spiel machte sich unsere Autobesatzung auf den Weg in Richtung tschechischer Grenze. Das etwa 60 Kilometer von Aue entfernte Karlsbad (auf tschechisch „Karlovy Vary“) war unser Ziel. Hier spielte am Sonntagmorgen der FC Slavia Karlovy Vary in der dritten tschechischen Liga gegen den FK Zápy. Angekommen in Karlsbad bezogen wir zuerst unsere Apartments und machten dann einen Spaziergang durch die Stadt. Karlsbad gehört zu den berühmtesten Kurorten der Welt und hat rund 50.000 Einwohner. Das Zentrum der Stadt liegt in einem Tal und ist von einer Gebirgslandschaft umgeben welche der Stadt einen traumhaften Anblick geben. Der Abend wurde dann zwischen kuriosen georgischen Speisen und billigem tschechischen Bier ausklingen lassen. Auch die Jukebox des „California Club“ war an diesem Abend fest in unserer Hand!  

Sonntagmorgen, der letzte Tag der Tour. Um halb 8 klingelt der Wecker, denn um 10:30 ist schon Anstoß. Frühstück gab es aus dem „Albert“, dem tschechischen Ableger der niederländischen Supermarktkette „Albert Heijn“. Von hier aus ist es ein Katzensprung zum Platz des FC Slavia. Dieser hat zwar keinen Namen, bietet aber alles was das Herz begehrt. Eine rostige, kleine Stahltribüne, eine kleine Anzeigetafel, ein kleines Kassenhäuschen - aber vorallem: eine kleine Bude mit Grill, an der man Bier und Klobasa erwerben kann! Klobasa ist die von Fett triefende Bratwurstalternative, die auf keinem Fußballplatz in Tschechien fehlen darf. Der Eintritt war mit 50 Kronen, also 2 Euro, mehr als fair, einem schönen Fußballvormittag stand also nichts im Wege. Auch das Wetter zeigte sich wieder von seiner besten Seite. Sonne pur und Temperaturen, die später die 20 Grad übersteigen sollten. Perfekt! Am Ende werden es wohl um die 200-300 Zuschauer gewesen sein, die sich den Kick am frühen Morgen anschauen wollten. Das Spiel sollte dem ganzen leider nicht gerecht werden. Die Gäste, immerhin Zweiter in der Tabelle, bemühten sich zwar, bekamen die Kugel aber nicht im Gehäuse der Hausherren unter. Und so kam es nach Spielschluss zum Elfmeterschießen, denn in Tschechien gibt es ab der dritten Liga die Regel, dass es nach einem Unentschieden ein Elfmeterschießen gibt. So bekommt jedes Team für das Remis im Spiel einen Punkt und der Sieger des Elfmeterschießens bekommt noch einen zusätzlichen Punkt. Die Regel soll die Ligen fairer und spannender machen, was ich eigentlich gar nicht schlecht finde. So war es zumindest ein gelungener Abschluss der Tour mit dem 5. Spiel am 6. Tag und Länderpunkte Nummer 8 und 9. Nach dem Spiel gab es noch etwas Proviant für die lange Heimfahrt aus dem Supermarkt, bevor wir uns durch die Autobahnen des Nordostens der Republik den Weg zurück bahnten. Gegen 22 Uhr war ich endlich wieder zuhause in meinem Bett. Kaputt und ausgelaugt aber glücklich und zufrieden!